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Tipps für’s Bewerben im Studium – Teil 3

Tipps fuers Bewerben im Studium – Teil 3

Das Vorstellungsgespräch 

 

Im ersten Teil und zweiten Teil unserer Tipps fürs Bewerben im Studium haben wir Dir bereits Hinweise gegeben, wie Du Dein Bewerbungsanschreiben und Deinen Lebenslauf optimal gestalten kannst.

 

Nun wollen wir Dir helfen, Dich optimal im Vorstellungsgespräch zu präsentieren. Wichtig ist hierbei, dass Du Dir eins klar machst: Bekommst Du eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch, so hat Dein (eventuell) zukünftiger Arbeitgeber bereits großes Interesse an Dir. Daher brauchst Du gar nicht so nervös zu sein, wie es auf den ersten Blick vielleicht wirken mag. Niemand wird sich Zeit für Dich nehmen, wenn er nicht zumindest mit dem Gedanken spielt, Dich auch einzustellen. Jetzt musst Du nur noch überzeugen.


Die folgenden Tipps sollen Dir helfen, Dein Vorstellungsgespräch optimal vorzubereiten und vor Deinem zukünftigen Arbeitgeber zu punkten.

 

  1. Vorbereitung ist alles

 

Informiere Dich im Vorfeld Deines Vorstellungsgesprächs über das Unternehmen. Das kannst Du am einfachsten auf der eigenen Internetseite Deines zukünftigen Arbeitgebers. Aber schaue Dir darüber hinaus doch auch mal andere Medien an, zum Beispiel seine Facebook-Seite oder Pressetexte. So bekommst Du gleich einen guten Eindruck, wie es im Unternehmen so aussieht, was hier gerade angesagt ist.

 

Weiterhin können wir Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass es absolut sinnvoll ist, im Vorhinein einmal am Ort des Vorstellungsgespräches „inkognito“ vorbeizuschauen. Falls dieser öffentlich zugänglich ist, umso besser. So bekommst Du einen Eindruck von den Mitarbeitern und dem Umgang dort. Auch kannst Du Dir die Parksituation oder die Bahnstrecke schon einmal genauer betrachten. So vermeidest Du Verspätungen am Tag des Vorstellungsgesprächs.

 

  1. Outfit

 

Was ziehe ich bloß an?  Nicht nur beim ersten Date eine relevante Frage. Hier wollen wir nochmals auf Deine Vorbereitung zurück kommen. Wie sehen die Angestellten/Chefs im Unternehmen aus? Gibt es einen Dress-Code? Sicherlich kannst Du Dich an dieser Linie orientieren. Generell gilt aber: Du solltest steht’s ordentlich und sauber angezogen sein, lieber ein bisschen zu viel als ein bisschen zu wenig. Ist das Unternehmen ehr locker, empfiehlt es sich die Krawatte wegzulassen. Wichtig ist aber in jedem Fall: Dein Outfit sollte zu Dir und Deinem Stil passen. Verbiege Dich nicht und fühle Dich wohl, denn nur so wirst Du einen authentischen Eindruck hinterlassen können.

 

 

  1. Selbstdarstellung

 

Wenn Du im Gespräch bist, sei steht’s höflich und – wenn es zu Dir und Deiner Art passt – gerne auch ein bisschen humorvoll.  Dein Benehmen stellt einen wichtigen Faktor bei der Beurteilung von Dir und Deinen Soft Skills dar. Sitze aufrecht und sicher (nicht auf der Stuhlkante). So vermittelst Du einen souveränen Eindruck und Deine Stimme bekommt eine angenehme Tonlage. Sprich langsam und deutlich und  höre gut zu. Keinesfalls solltest Du Deinen Gegenüber unterbrechen. Gerne darfst Du Dir auch stichpunktartig Notizen machen, das zeigt ein besonderes Interesse.

Noch ein Tipp am Rande: Sollte Dir etwas zutrinken angeboten werden, so nimm es an. Dies zeigt nicht nur, dass Du Dich auf die Situation einlässt, Du hast auch die Möglichkeit Dir während des Gesprächs kleine Denkpausen einzubauen, während Du an Deinem Wasser nippst. Am besten ist übrigens Wasser ohne Kohlensäure, das verhindert unnötiges Aufstoßen.

 

  1. Stelle kluge Fragen

 

Zum Ende beinahe jedes Vorstellungsgesprächs wirst Du gefragt, ob Deinerseits noch Fragen offen sind. Falls nicht, versuche dennoch auch eigene Fragen zu stellen. Es ist nicht sehr klug und sieht auch nicht schön aus, selber keine Fragen zu stellen. Ansonsten vermittelst Du Desinteresse oder Schüchternheit, beides kommt nie gut an. Ebenso wichtig ist es allerdings, auch die richtigen Fragen zu stellen. Das bedeutet, dass Du mit Deinen Rückfragen nochmals die Gelegenheit hast, interessiert und clever zu wirken. Fragen zu konkreten Aspekten des Jobs, zu Weiterbildungsmöglichkeiten oder auch zur Unternehmensstruktur sind immer gute Themen.

 

  1. Verabschiedung

 

Bedenke: Mit Deiner Verabschiedung hinterlässt Du den letzten Eindruck bei Deinem Gegenüber. Dieser bliebt meist, wie auch der erste Eindruck, stark im Gedächtnis haften.

Daher sei auch hier höflich, verbindlich und vermittle, dass Du das Gespräch nicht nur sehr interessant gefunden hast, sondern Dich auch freust, bald von dem Unternehmen zu hören. Und zu guter Letzt: Warte, bis Du in der Bahn sitzt oder um die nächste Ecke gebogen bist, um dich zu freuen oder zu ärgern.

 

Wir hoffen, wir konnten Dir ein wenig bei der Vorbereitung Deines Vorstellungsgespräches helfen und drücken Dir schon jetzt – unbekannter Weise – die Daumen. Bundesweit interessante Stellenangebote findest Du übrigens bei studijobs.eu.

Stay tuned!

#studiblog

 

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