5 Tipps für das Leben in einer WG

5 Tipps für das Leben in einer WG

Na, freut Ihr Euch schon wieder auf Eure Mitbewohner oder ist es gar das erste Mal, dass Ihr in eine WG zieht? In unserem Blog habt Ihr ja bereits die besten 6 Tipps für eine erfolgreiche WG-Suche von uns bekommen.

 

Die folgenden Tipps sollen Euch dabei unterstützen, das WG-Leben so angenehm und entspannt wie möglich zu gestalten:

 

1. Klärt das Vertragliche

 

Sprecht mit Eurem Vermieter und regelt, ob alle Mitbewohner in den Mietvertrag aufgenommen werden sollen oder nur 1-2 Hauptmieter. Die anderen Mitbewohner könnt Ihr dann über Untermietverträge offiziell aufnehmen. Klärt auch ab, was passiert, falls der Hauptmieter ausziehen möchte und welche Kündigungsfristen für die Untermietverträge gelten.

 

Wir empfehlen Euch, auch Regelungen zur Kaution / Haftung festzulegen. Wird in der Wohnung etwas beschädigt, so haftet in der Regel nur der Hauptmieter. Eine solche Haftungsregelung nehmt Ihr am Besten in die Untermietverträge mit auf.

 

Besprecht mit Eurem Vermieter immer alle Änderungen in der Wohngemeinschaft, egal ob Mieterwechsel oder natürlich auch bauliche Veränderungen. In den Mietvertrag sollte außerdem der Begriff „Wohngemeinschaft“ aufgenommen werden, das macht das Ein- und Ausziehen einfacher.

 

Die Fixkosten (Kaltmiete) berechnet Ihr am Besten anhand der Zimmergröße. Die Nebenkosten könnt Ihr relativ einfach durch die Anzahl der Mitbewohner teilen.

 

Ratsam ist es, eine Telefon- und/oder Internetflatrate abzuschließen. Teilt die Kosten einfach (wie die anderen Nebenkosten auch) durch die Anzahl der Mitbewohner.

 

2. Führt eine Haushaltskasse

 

Ihr werdet schnell merken, dass es Dinge gibt, die von allen verbraucht werden. So zum Beispiel Klopapier, Kaffee oder Öl. Am einfachsten ist es, wenn Ihr diese Dinge gemeinsam anschafft.

 

Hierzu empfiehlt es sich, eine Haushaltskasse zu führen, in die jeder monatlich einen bestimmten Betrag einzahlt. Ist am Ende des Jahres noch was übrig? Super! Unternehmt von dem Ersparten doch einfach gemeinsam etwas. 

 

Noch ein Hinweis: Solltet Ihr größere Anschaffungen aus der Haushaltskasse tätigen wollen, so regelt am besten sofort, was mit diesen Sachen passiert, wenn einer auszieht oder sich die WG ganz auflöst.

 

3. Erarbeitet WG-Regeln

 

Das wohl größte Streitthema ist –  neben dem Geld – in einer WG die Sauberkeit. Das liegt wohl daran, dass verschiedenste Menschen auf kleinem Raum zusammen leben müssen und jeder hat auch irgendwie ein anderes Sauberkeitsempfinden. Daher ist es ratsam, gleich zu Beginn bestimmte Regeln zu erarbeiten. Ein Putzplan ist zwar nicht besonders cool, aber unerlässlich. Legt fest, wer was und wann tun soll und was passiert, wenn sich jemand nicht dran hält (Beispiel: Bier / Pizza für alle). Auch wenn es spießig ist, je mehr Ihr vorher klärt, desto weniger Streitpotential gibt es hinterher. Ihr könnt in den Putzplan auch genaue Aufgaben (wie putzen, saugen, …) aufnehmen, so vermeidet Ihr Missverständnisse.

 

Regelt auch die Aufteilung der Kühl- sowie Küchenschränke. Es ist am einfachsten, wenn jeder Mitbewohner ein eigenes Regal / Fach bekommt, von welchem er sich sicher sein kann, dass kein anderer sich dort bedient.

 

Habt Ihr Euch schon darüber Gedanken gemacht, wer die Einkäufe für die WG erledigt? Wer kümmert sich um den Kontakt zum Vermieter, falls mal etwas mit der Wohnung ist? Wer erledigt den anfallenden Papierkram?

 

4. Nehmt Rücksicht aufeinander!

 

Rücksicht ist in einer Wohngemeinschaft das A und O. Ihr wollt schließlich in der Nacht vor der Klausur nicht durch die Lieblingsmusik Eures Mitbewohners vom Lernen / Schlafen abgehalten werden. Achtet auf Eure Mitbewohner und habt auch mal Verständnis dafür, dass jemand sich gerade einfach nur zurückziehen will.

 

Wir können Euch weiterhin nur dringend raten, die Privatsphäre der anderen zu respektieren. Betretet nicht ungefragt fremde Zimmer oder bedient Euch den Lebensmitteln Eurer Mitbewohner. Nur so bleibt es auf Dauer auch harmonisch.

 

5. Äußert Kritik.

 

Natürlich muss man in einer WG Kompromisse eingehen. Aber gibt es mal ein Problem oder seid Ihr mit einer Situation unzufrieden, dann empfehlen wir Euch, das Thema direkt anzusprechen. Bleibt dabei aber immer freundlich und auch offen für Kritik an Euch. Kleiner Tipp: Verabredet Euch in regelmäßigen Abständen zu sogenannten WG-Meetings. Hier kann jeder offene Punkte ansprechen und Unstimmigkeiten können schnell geklärt werden. Diese Termine könnt Ihr übrigens auch dafür nutzen, gemeinsam etwas zu planen, das schweißt zusammen.

 

 

Wir wünschen Euch einen guten Start ins neue Semester und viel Spaß in Eurer WG!

 

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Stay tuned!

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